+++Pressemitteilung+++

Zum Presseartikel „Druckventil mit Risiko“, von Herrn Hagen Rösner in der Oschatzer Allgemeinen Zeitung, vom 05.05.2021, nehme ich wie folgt Stellung:

Die Veranstaltung am vergangenen Montag in Oschatz, war friedlich, unterhaltsam und tiefgründig zugleich. Sie war ein voller Erfolg und äußerst wichtig für das Demokratieverständnis aller Anwesenden.
Unsere AfD-Landtagsabgeordnete, Frau Gudrun Petzold und mich, hat dieser offene, aber kultivierte Protest der Oschatzer Kinder, Jugendlichen, Eltern und Großeltern, gegen die überzogenen Corona-Schutzmaßnahmen, deren Auswirkungen und Einschränkungen, schlichtweg begeistert.
Denn dort, wo unzufriedene Bürger auf die Straße gehen, muss auch der Platz ihrer Volksvertreter sein!

Der sicher anders zu verstehenden Aussage von Herrn Rösner über die „lachende AfD-Oma mit Landtagsmandat“ liegt offensichtlich mangelnde journalistische Sorgfaltspflicht zugrunde, denn sonst wüsste er, dass Frau Petzold noch keine Enkelkinder hat.
Daher überrascht es auch nicht, wenn die Leserschaft, mitunter unzutreffend, abfällig von „Lügenpresse“ spricht und die Abonnenten-Zahlen vieler etablierter Zeitungen auf lange Sicht sinken.

Frau Petzold hätte bereits seit 2016 ein berechtigtes Anrecht darauf gehabt, ihren Lebensabend ruhig, geordnet und im Kreis ihrer Lieben zu gestalten. Doch nein, die politischen Umstände und Entscheidungen, sowohl in Kreis-, Landes- und Bundespolitik riefen ihr Verantwortungsbewusstsein, ihr Pflichtgefühl und ihre mütterliche Fürsorglichkeit auf den Plan. All die Ereignisse der letzten Jahre, wenn auch nicht unmittelbar zu vergleichen mit 1988/89, weckten bei ihr Ängste, Befürchtungen und Sorgen. Mit diesem Antrieb wurde sie erneut politisch aktiv und arbeitete hart und konsequent für das Erstarken ihrer Partei und für die Belange unserer Wähler. Der Erfolg gab ihr zur Landtagswahl 2019 schließlich Recht. Seit November 2017 arbeitet sie mit mir fast täglich Seite an Seite und ist eine ehrgeizige und fleißige Frau, welche ein sehr gutes Gespür für Entwicklungen, Gefahren und Stimmungen hat. So widmete sie sich in vielen Veranstaltungen und Bürgergesprächen unter anderem den Themen Windkraft und 5G-Technologie sowie den Sorgen der Landwirte, der Vertriebenen und Klein- sowie Solounternehmer. Bürger schätzen dabei ihre schnelle, kommunikative und fürsorgliche Art, wie in zahlreichen Rückmeldungen deutlich wurde. Blicke ich vor diesem Hintergrund auf die Eigenschaften meiner Großmütter zurück, so sehe ich auch hier Achtsamkeit, Behutsamkeit, Fürsorge, Güte, Liebe, Mahnung, Nachsicht, Opferbereitschaft, Trost, Vorsicht und Weitsicht.
Wenn sich also Frau Petzold zumindest durch ihren Erfahrungsschatz in die Menge der auch anwesenden Omas und Opas einreiht, hat sie nicht nur als demokratisch direkt gewählte Volksvertreterin alles richtig gemacht, nein sie erfüllt mit ihren o.g. Eigenschaften alle Kriterien einer hervorragenden Oma, welche für die Zukunft streitet und dabei auf ihre wohlverdiente Ruhe verzichtet – auch wenn sie eben noch keine Enkelkinder hat.

Dafür verdient sie, ebenso wie alle Omas und Opas, nicht nur meine Anerkennung, sondern auch den entsprechenden Respekt!

René Bochmann

AfD-Kreisvorsitzender
Kreisrat

Die Torgauer Zeitung schrieb am Mittwoch, den 21.08.2019, zu meiner Person

Quelle: https://www.torgauerzeitung.com/Artikel/default.aspx?t=NewsDetailModus(96451)

AfD-Kandidat René Bochmann im Porträt

René BochmannFoto: privat

von unserem Chefredakteur Sebastian Stöber

Nordsachsen. “Wir haben alle zum Nachdenken gebracht”, sagt René Bochmann aus Tiefensee. Der AfD-Kreisvorsitzende tritt für seine Partei als Direktkandidat im WK 35 zur Landtagswahl an.

Kreisvorsitzender seiner Partei, Mitglied im Kreistag Nordsachsen – und nun aussichtsreicher Direktkandidat für die Landtagswahl: Die politische Karriere von René Bochmann hat in den zurückliegenden Monaten rasant Fahrt aufgenommen. Einen Masterplan dafür hatte der AfD-Politiker nicht. „Es hat sich so ergeben“, sagt der groß gewachsene Brillenträger, der im Februar 1969 in Markranstädt zur Welt kam.

Aufgewachsen in Leipzig besuchte er dort die Polytechnische Oberschule. „Als Kind hatte ich einen Faible für große Baumaschinen und Kräne. Für ein Ingenieur-Studium reichten meine Schulnoten jedoch nicht aus. Dann erfuhr ich, dass man als Baupionier der NVA ebenfalls an solchen Maschinen arbeiten konnte.“

Voraussetzung war eine handwerkliche Ausbildung. Die genoss er im Verkehrs- und Tiefbaukombinat der Messestadt und verpflichtete sich anschließend. Als Berufssoldat wurde er anschließend den Grenztruppen zugeteilt. Ein schwerer Schritt. Bochmann ging ihn, „weil mir die Perspektive Baupionier wichtig war.“ Sein Großvater habe sich darauf von ihm losgesagt, weil er den Kontakt zu seinen Verwandten im Westen nicht abbrechen wollte.

Als Grenzsoldat erlebte René Bochmann nun, wie das Land, das er bewachen sollte, zusammenbrach. Teile seines Regiments waren in ständiger Alarmbereitschaft, Einsätze bei Demonstrationen schienen nicht ausgeschlossen. „Das hat uns natürlich beschäftigt und wir haben Pläne geschmiedet, dass auf dem Weg zum Einsatz auch mal ein Reifen platzen könnte“, erinnert sich der heute 50-Jährige.

Glücklicherweise kam es nicht soweit. Im Februar 1990 endete Bochmanns Armee-Zeit. „Als ich die Grenze verlassen habe, habe ich mir gesagt: nie wieder Uniform, nie wieder Partei!“ Sein Weg führte ihn zurück in seinen Ausbildungsbetrieb, der heutigen Strabag. Die Liebe verschlug ihn Mitte der 90er Jahre nach Brandenburg. Dort arbeitete er mehrere Jahre für einen großen Herzberger Baubetrieb, der unter anderem die Wohnungen im Beilroder Weizland errichtete.

Arbeit und Familie standen zu dieser Zeit vorne an. Politik verfolgte René Bochmann als Zuschauer. „Ich war mit der CDU einverstanden, auch mit dem Start von Angela Merkel.“ Privat trennte er sich von seiner Frau und sattelte wegen einer kaputten Hüfte auch beruflich um. Als Bürokaufmann arbeitete er zunächst als stellvertretender Filialleiter in Forst, bevor er nach Bad Düben zog.

„Meine Mutter brauchte zunehmend Unterstützung. Das war auf die Entfernung einfach nicht zu bewältigen“, erklärt er den Schritt, den er gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin ging. Beruflich stieg er bei einem Aluminum-Betrieb in Rackwitz ein. Der belieferte unter anderem die Solar-Industrie in Deutschland.

René Bochmann erlebte, wie es dort dank des Solarbooms zunächst steil bergauf ging. Er beobachtete aber auch, wie die Lage kippte, als chinesische Hersteller den deutschen Markt aufrollten. „Warum greift hier unsere Politik nicht ein“, fragte sich Bochmann in diesen Tagen immer wieder. Doch die habe, statt zu helfen nur zugesehen.

In dieser Zeit begann der heute 50-Jährige, zunehmend politisch zu denken. „Als dann in Dresden die Spaziergänge begannen, bin ich mit einem Bekannten dorthin gefahren. Ich wollte sehen, was das für Menschen sind.“ Sein Fazit: Junge, Alte, Eltern, Singles – ganz normale Bürger.“ Es war der Beginn von Pegida.

Auf das Jahr 2015 datiert René Bochmann schließlich ein Erlebnis, das ihm den entscheidenden Anstoß gab, Politik selbst in die Hände zu nehmen: „Aus Sicherheitsbedenken war die zweite Demonstration von Legida in Leipzig kurzfristig abgesagt worden. Die Gruppe, mit der ich unterwegs war, wurde deshalb von der Polizei zurück zum Bahnhof geleitet.

Dort ließ man uns zunächst längere Zeit draußen stehen, um uns anschließend in der Osthalle festzusetzen. Via Megafon teilte uns nun ein Polizist mit, dass wir alle einen Platzverweis erhielten und erkennungsdienstlich behandelt werden sollten. Diese Erkenntnisse sollten dann den Bürgermeistern unserer Heimatgemeinden und den Arbeitgebern übermittelt werden. In diesem Moment fühlte ich mich wieder in der DDR angekommen und mir war klar, dass ich jetzt aktiv werden muss. Denn so konnte es nicht bleiben.“

Sein Großvater habe ihm mit auf den Weg gegeben, dass man allein nichts bewirken könne, sondern nur als Teil einer Bewegung, erzählt Bochmann. Auf der Suche nach einer politischen Heimat lag die AfD für ihn am nächsten. Im Dezember 2015 unterschrieb er seinen Aufnahmeantrag.

Seit 2016 ist er Mitglied der Ortsgruppe Rackwitz, die er schon bald als Ortsgruppen-Sprecher repräsentierte. Im Bundestagswahlkampf 2017 stellte der Bürokaufmann sein organisatorisches Geschick unter Beweis und hinterließ im Team des heutigen Bundestagsabgeordneten Detlev Spangenberg nachhaltigen Eindruck.

So nachhaltig, dass ihn der Kreisverband im gleichen Jahr zum Vorsitzenden wählte. Von etwas über 60 auf aktuell 104 sei die Mitgliederzahl seither gestiegen, der Kreisverband unterhalte zudem drei Bürgerbüros in Nordsachsen, schildert Bochmann einen Teil seiner Bilanz. Sein Führungsstil: nicht viel reden, sondern Probleme direkt ansprechen und lösen. Im Januar 2019 stellte ihn seine Partei schließlich auch als Direktkandidaten für die Landtagswahl auf.

Mit „leben und leben lassen“, beschreibt er seinen Politikansatz. „Wir brauchen eine leistungsgerechte Bezahlung“, fordert er mit Blick auf eigene Erfahrungen, die er in seinem Berufsleben auch in den alten Bundesländer gesammelt hat. „Es kann doch nicht sein, dass ein Helfer in Köln mehr verdient, als ein Facharbeiter in Eilenburg.“

Gleichzeitig müsste genau hingeschaut werden, ob Unternehmen von zu hohen Steuerlasten befreit werden könnten. Der AfD-Politiker sagt klar: „Wir brauchen Wettbewerb, damit sich gute Angebote herauskristallisieren können. Wir brauchen aber auch eine sozialverträgliche Marktwirtschaft.“ Er wünscht sich, „dass alle Mitglieder der Gesellschaft mehr aufeinander achten.“

Dass ganz genau darauf geachtet wird, wie sich die AfD und ihre Politiker verhalten, ist dem Landtagskandidaten wohl bewusst. Wenn Björn Höcke markig fordert, die AfD wolle sich Deutschland zurückholen, dann habe auch er Probleme mit der Tonalität, so Bochmann.

„Es gibt in allen Parteien Lautsprecher, die auch intern für geteilte Meinungen sorgen.“ Er schätze die fachlichen Qualitäten Höckes, macht der 50-Jährige klar, erkenne aber auch die großen Interpretationsspielräume in dessen Aussagen. Programmatisch sieht René Bochmann die AfD auf einer konservativen Linie: „Wir lehnen uns stark an die Ziele der CDU aus den frühen 90er Jahren an – hätte die das alles umgesetzt, gäbe es heute keine Alternative für Deutschland.“

Dass die AfD keine Übergangserscheinung ist, glaubt nicht nur ihr Landtagskandidat. Aber: „Wir sind eine junge Partei und gerade dabei uns zu festigen“, kommentiert er interne Auseinandersetzungen, wie zuletzt mit Ralph Olenizak, der mit seiner Bewerbung als Landtagskandidat gescheitert war.

„Wir brauchen jetzt Leute, die Ruhe reinbringen, nachdem es durchaus eine Zeit der Goldgräberstimmung gab, bei der Leute in die Partei kamen, weil sie sich Chancen auf Ämter ausgerechnet haben“, wünscht sich Bochmann.
Ganz und gar sicher ist er sich hingegen damit: „Die anstehende Landtagswahl ist die wichtigste in der Geschichte Sachsens!“

Auch, weil das politische Tableau eine komplette Neuausrichtung erfahren könnte. Bochmann macht seine Aussage aber nicht ausschließlich vom Wahlerfolg der AfD abhängig. „Selbst wenn wir unser Ziel verfehlen, haben wir alle Parteien zum Nachdenken gebracht. Wir haben ihnen gezeigt, dass sie wieder mit den Bürgern sprechen, ihnen vor allem zuhören müssen.“ Denn Demokratie, sagt René Bochmann, müsse jeden Tag aufs Neue erarbeitet und wenn nötig auch erkämpft werden.

Dieser Artikel macht erweckt in mir die Hoffnung, dass die objektive Berichterstattung nicht völlig verloren gegangen ist.

Es grüßt Sie herzlichst,

Rene Bochmann

AfD-Kreisvorsitzender
AfD-Kreisrat
AfD-Bundestagsdirektkandidat,
im Wahlkreis 151 Nordsachsen

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