Liebe Landsleute,

während ich am vergangenen Dienstagmorgen zur Vorstellung des Systems für einen digitalen Frachtbriefes in Molina de Segura (Spanien) beiwohnte, empfingen die Fraktionskollegen Leif-Erik Holm und Stefan Henze in meinem Namen zehn mitteldeutsche Autohausbesitzer der VW-Gruppe unter Leitung von Hrn. Mike Kühne zu einem politischen und wirtschaftlichen Austausch in Berlin.

Die Kollegen berichteten über ihre Tätigkeit als Abgeordnete in einer Plenarwoche im Deutschen Bundestag. Auch die Themen, künftig chinesische Autos in Deutschland produzieren zu lassen und Energiesicherheit durch Kernkraft und erneuerbare Energie, wurden diskutiert.
Des Weiteren beschäftigte die Tausend Euro Entlastung von Bundeskanzler Merz sowie die daraus resultierenden Probleme für Unternehmen und der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern die angereisten Wirtschaftsvertreter.
Zudem beschäftigt die Branche ein starker Rückgang des Werkstattgeschäfts durch E-Mobilität, wobei derzeit eine Absatzsteigerung beim Verkauf von Elektrofahrzeugen durch steigende Benzin- und Dieselpreise zu verzeichnen ist.

Diese Entwicklung wurde von den anwesenden Unternehmern positiv gesehen. Beim Thema Kernenergie und Endlagerung waren nur wenig Gäste der Meinung, dass eine Rückkehr zur Kernkraft nicht nötig sei, da Elektrofahrzeuge künftig auch als Batteriespeicher dienen sollen. Bei der Diskussion über die steuerlichen Vorteile für Elektrofahrzeuge (Wegfall der Kfz-Steuer), obwohl auch diese die Infrastruktur nutzen, waren die anwesenden Vertreter der Automobilbranche der Auffassung, dass die Ungleichbehandlung zwischen E-Autos und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren durch den damit ansteigenden Absatz gerechtfertigt ist.

Ich bedanke mich ausdrücklich für das entgegengebrachte Vertrauen und den Besuch bei Herrn Kühne, meinen beiden Kollegen für die Durchführung der Veranstaltung trotz meiner Abwesenheit und meinem Büroteam für die außerplanmäßige, sehr kurzfristige Organisation und Umsetzung.

Team Bochmann folgen!

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