Am Dienstag, den 21.04.2026 fand in Molina de Segura eine wichtige Veranstaltung für die Transport- und Logistikbranche statt.

Mein Interesse als Vertreter des Arbeitskreises Verkehr innerhalb der AfD Fraktion und Mitglied des Verkehrsausschusses im Deutschen Bundestag, galt besonders der dort präsentierten Lösung für einen digitalen Frachtbrief, sowie der Vorstellung des vollelektrischen LKW „Super Panther“, welcher in Europa gefertigt wird als auch die Positionierung der spanischen Speditions- und Logistikbranche zur derzeitigen Kabotage-Regelung im Bezug auf einen fairen europäischen Wettbewerb. Auch die künftige Verkehrsentwicklung, besonders in der Region um Murcia (Obst- und Gemüsegarten Europas), waren ein wichtiges Thema, da man dort, ähnlich wie in Australien oder Skandinavien den Einsatz mehrgliedriger LKW-Züge mit mehr als 60 Tonnen Gesamtmasse in Erwägung zieht. Angesichts des Brückenzustands, der Verkehrsdichte und engen Besiedlung in Deutschland sehe ich den Einsatz solcher Fahrzeugdimensionen eher in Ländern mit dünnerer Besiedlung, längeren Strecken und sicheren Brücken als sinnvoll an.

Besonders bemerkenswert fand ich das Interesse eines ebenfalls anwesenden hochrangigen Polizisten am digitalen Frachtbrief, in dessen Nutzung er für seine Kollegen einen geringeren Aufwand bei Kontrollen und somit Zeitersparnis für die Beamten, die Fahrer und die Spediteuren sieht.

Ich bedanke mich recht herzlich bei den Organisatoren und Gästen für einen sehr kollegialen Austausch im Sinne gemeinsamen europäischen Zusammenarbeit.

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